Ambulante Operationen
Vom Standard zur Spezialität – wir bieten Ihnen das gesamte Spektrum der modernen Urologie und gehen auf Wunsch darüber hinaus.
Breit aufgestellt. Persönlich betreut.
Einige Eingriffe führen wir ambulant in unserer Praxis am Ratsbauhof in lokaler Betäubung (Lokalanästhesie) durch. Operationen in Vollnarkose führen wir in Zusammenarbeit mit der Praxis Pfeil & Kaminke am Ratsbauhof durch. Zu allen Eingriffen und Therapiemöglichkeiten beraten wir Sie gern in einem persönlichen Gespräch und beantworten Ihre Fragen.
Allgemeine Urologie
Zum Behandlungsspektrum der Urologie gehören gleichermaßen konservative wie operative Therapiemöglichkeiten, ultraschallgesteuerte Steinzertrümmerungen oder Laserbehandlungen zur Entfernung unerwünschten Gewebes. Die Durchführung von operativen Eingriffen kann minimalinvasiv (laparoskopisch) – das bedeutet mittels eines kleinen Hausschnittes – oder auf herkömmlichem Weg offen erfolgen. Einige Operationen können ambulant durchgeführt werden, einige erfordern einen Aufenthalt in der Klinik.
In unserer Praxis legen wir großen Wert auf eine umfassende, individuelle Betreuung. Wir nehmen uns Zeit, Ihre Fragen ausführlich zu beantworten und Sie über alle Behandlungsmöglichkeiten zu informieren. Ihr Wohlbefinden und Ihre Gesundheit stehen für uns an erster Stelle.
Zu unseren ambulanten Operationen gehören unter anderem:
Vasektomien – Sterilisation
Bei der Sterilisation wird im Rahmen eines kleinen operativen Eingriffs in lokaler Betäubung über einen Schnitt am Hodensack die Samenleiter durchtrennt und in einer speziellen Technik vernäht, so dass die Passage der Samenzellen unterbrochen wird. Der Hoden bleibt durch die Operation unberührt und produziert weiterhin Geschlechtshormone. Auch die Spermienproduktion bleibt intakt, werden jedoch aufgrund des durchtrennten Samenleiters vom Körper selbst wieder abgebaut. Die Menge der Samenflüssigkeit bleibt nahezu identisch, da nur ein Bruchteil davon vom Hoden produziert wird.
Nach etwa 6-8 Wochen erfolgt eine erste mikroskopische Kontrolle des Ejakulats, eine Eine zweite nach etwa 12-18 Wochen. Erst wenn sich in beiden Kontrollen keine Samenzellen mehr nachweisen lassen, kann die Unfruchtbarkeit bestätigt werden. Die Sterilisation ist eine quasi endgültige Verhütungsmethode – sie lässt sich nur durch eine aufwendige Operation wieder rückgängig machen.
Wir beraten Sie gern in einem persönlichen Gespräch und beantworten Ihre Fragen.
Zirkumzision
Die Zirkumzision ist eine chirurgisch durchgeführte Umschneidung der Vorhaut mit teilweiser oder vollständiger Entfernung der Vorhaut. Ein Großteil der Zirkumzisionen wird aus religiös-rituellen Gründen oder aus kosmetischen Gründen durchgeführt – obgleich medizinische oder hygienische Vorteile in klinischen Studien bisher nicht belegt werden konnten.
Eine echte medizinische Indikationen hierfür ist im Erwachsenenalter eher selten. Im Kindesalter treten dagegen häufiger Verengungen der Vorhaut, sogenannte Phimosen) auf, die therapeutische Beschneidung erforderlich machen.
Hydrozele / Spermatozele
Eine Hydrozele ist eine Ansammlung von seröser Flüssigkeit im Hodensack. Es gibt angeborene, sogenannte primäre Hydrozelen, und sekundäre Hydrozelen. Letztere entstehen durch Entzündungen, Hodentorsionen, Traumata oder bei Tumorleiden.
Die angeborenen Hydrozelen bilden sich meist im Laufe des ersten Lebensjahres zurück. Die sekundäre Hydrozele bzw. Spermatozele sollte dann operiert werden, wenn sie Symptome verursacht oder es zu einer sichtbaren Größenzunahme kommt.
Bei einer angeborenen Hydrozele wird die Ausstülpung im Bauchfell über einen Schnitt in der Leistengegend (Inguinalschnitt) verschlossen. Bei der sekubdären Hydrzele Die Hydrozele eines Erwachsenen kann vom Hodensack aus operiert werden: wdie Hodenhüllen werden eröffnet und die Flüssigkeit entfernt.
Eine allmählich zunehmende Schwellung oder Vergrößerung des Hodens hat meist eine harmlose Ursache. Sie kann in der Regel problemlos ambulant durch einen kleinen Eingriff behoben werden.
Botox-Injektionen in die Harnblase
Für Reizblasen oder bei Inkontinenz bietet sich häufig eine Behandlung mit dem Wirkstoff Botulinumtoxin (Botox) an – ebenso für Katheterträger, die unter Blasenkrämpfen, Schrumpfblase oder häufigen Verstopfungen leiden.
Das Botulinumtoxin hemmt die Nerven, die die Blasenmuskulatur und auch die Blasenschleimhaut steuern. Dadurch wird der Blasenmuskel schwächer, weniger «reizbar» und das Fassungsvermögen der Blase erhöht sich.
Frenulotomie
Bei einem zu kurzen Vorhautbändchen (Frenulum breve) wird das Vorhautbändchen durchtrennt (Frenulotomie). Für den Eingriff wird ein spezielles, sich selbst auflösendes Nahtmaterial verwendet, so dass ein mechanisches ziehen der Fäden nicht erforderlich ist.
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